Wo du nicht investieren solltest

von | Jul 5, 2022

Wo du nicht investieren solltest – fünf Häufige Kryptowährungsbetrügereien – hier solltest du besonders aufpassen!

Social-Media-Giveaway-Betrug

Es ist erstaunlich, wie großzügig heutzutage jeder auf Twitter und Facebook zu sein scheint. Wenn du dir die Antworten auf einen Tweet mit hohem Engagement ansiehst, wirst du zweifellos feststellen, dass eines deiner Lieblingskryptounternehmen oder ein Influencer ein Werbegeschenk macht.

Wenn du ihnen nur 1 BNB/BTC/ETH schickst, versprechen sie, dir das 10-fache zurückzuschicken!

Das klingt zu schön, um wahr zu sein, nicht wahr? Leider ist es das auch. Du könntest in der Regel dein Geld auch einfach zum Fenster rauswerfen, das wäre in diesem Fall genauso produktiv.

Im Grunde ist es eine gute Faustregel, einfach mal zu schauen, ob es zu gut klingt, um wahr zu sein: Wenn es zu gut klingt, ist es meistens auch nicht wahr…

Wir haben übrigens einen Beitrag erstellt, den du dir ansehen kannst zum Thema wie man gute Investments findet.

Nicht investieren – Pyramiden- und Schneeballsysteme

Pyramiden- und Schneeballsysteme unterscheiden sind zwar etwas anderes, aber wir ordnen sie aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in dieselbe Kategorie ein.

In beiden Fällen beruht der Betrug darauf, dass ein Teilnehmer neue Mitglieder anwirbt und ihnen unglaubliche Gewinne verspricht.

Hier musst du dir zuerst die Frage stellen, ob du grundsätzlich Gewinne mit dem System machen kannst – also sprich, ob das System wirklich einen echten nutzen hat. Und du musst dich fragen, ob das System primär darauf abzielt, Gewinne hauptsächlich mit dem Werben neuer Mitglieder schafft.

Wenn du das Gefühl hast, dass das Werben neuer Kunden oder Netzwerkpartner die Möglichkeit Nummer 1 ist, hier Geld zu verdienen, dann wohl lieber Finger weg. Ansonsten verbrennst du dich.

Oft ist das Bauchgefühl, dass du hast, zutreffend. Natürlich kann man auch das eine oder andere Risiko eingehen, aber höre auf deine innere Stimme.

Viele Pyramidensysteme versprechen dir das Blaue vom Himmel, und am Ende schaust du leider in die Röhre. Wenn oben keine neuen Mitglieder mehr rein kommen, die das System am laufen halten, bricht alles zusammen und das Projekt scheitert. Dann haben vor allem diejenigen Geld verdient, die ganz oben stehen – und den letzten beißen wie man so schön sagt die Hunde. Lass dich nicht von Hunden beißen, sondern DYOR – mache deine eigene Recherche. Im Zweifel würde ich lieber nicht investieren, als Gefahr zu laufen, mein Geld zu verlieren.

Viele dieser Systeme lassen dich übrigens nicht in das innere, ohne dass du einem Empfehlungslink gefolgt bist (klassisches MLM). Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass du andere Firmen, von denen du überzeugt bist, auch weiter empfiehlst, und dass du dafür eine Provision bekommst. ABER: Es sollte nicht die einzige Möglichkeit sein, nur über Empfehlungen einem System beitreten zu können, sondern du musst in der Lage sein, die Produkte und/oder Dienstleistungen auch ohne das Nutzen des Empfehlungslinks zu erwerben.

Wir haben übrigens auch ein Empfehlungsprogramm – schau dir hier die Details an.

Gefälschte mobile Apps

Wenn du nicht aufpasst, übersiehst du leicht die Warnhinweise auf gefälschten Apps. In der Regel leiten diese Betrügereien die Nutzer/innen dazu an, bösartige Anwendungen herunterzuladen, von denen einige bekannte Anwendungen imitieren.

Sobald der Nutzer eine bösartige App installiert hat, scheint alles wie vorgesehen zu funktionieren. Diese Apps sind jedoch speziell darauf ausgelegt, deine Kryptowährungen zu stehlen. Im Kryptobereich gab es viele Fälle, in denen Nutzer/innen bösartige Apps heruntergeladen haben, deren Entwickler/innen sich als große Kryptounternehmen ausgegeben haben.

In der Regel bekommst du in den klassischen App Stores nur Apps, die geprüft sind, aber auch den Prüfern entgeht mal eine Schwachstelle. Bevor du also einfach so irgendeine App herunter lädst, mache auch hier deine Recherche. Nutze dazu Google oder die Bewertungen im App Store. Schau an, welchen Sinn die App hat, und ob das Projekt in sich stimmig ist.

Phishing – nicht klicken

Selbst Neulinge im Kryptobereich sind zweifellos mit der Praxis des Phishings vertraut. Dabei gibt sich der Betrüger in der Regel als eine Person oder ein Unternehmen aus, um persönliche Daten von den Opfern zu erhalten. Dies kann über verschiedene Medien geschehen – Telefon, E-Mail, gefälschte Websites oder Messaging-Apps. Messaging-Apps sind in der Kryptowährungswelt besonders verbreitet.

Oftmals bekommst du Emails mit Links, auf die du klicken sollst. Zum Beispiel bekommst du eine Email von einer Bank – bei der du eventuell nicht mal Kunde bist.

Phishing Mail Beispiel von der angeblichen Volksbank, wo du nicht investieren oder klicken solltest.
Angeblich von der Volksbank, aber diese Mail löscht du am besten gleich.

Du erkennst den bösartigen Versuch, weil nicht mal ein Impressum angegeben ist, und weil die Emailadresse des Absenders in der Regel auch nicht passt.

Übrigens, ich persönlich klicke selten in Emails auf Links, ich gebe statt dessen die Adresse des Services in meinem Browser (zB Chrome oder Firefox) ein, und schaue in dem jeweiligen Kundendashboard, ob es tatsächlich einen entsprechenden Hinweis gibt.

Zur Sicherheit kannst du natürlich auch bei dem Service anrufen, wie zB bei deinem Bankberater, und nachfragen, ob die Anfrage echt ist.

Und ja, wenn du kein Kunde wie in diesem Fall bei der Volksbank bist – gleich löschen und auf keine Fall irgendwelche Links klicken.

Berechtigte Interessen – vor investieren prüfen

Wenn es um Investitionen geht, solltest du dich nie auf das Wort anderer verlassen, wenn es darum geht, welche Kryptowährungen oder Token du kaufen sollst.

Du kennst ihre wahren Motive nicht.

Vielleicht werden die anderen dafür bezahlt, ein bestimmtes ICO (Initial Coin Offering) zu bewerben, oder sie haben selbst eine große Investition. Das gilt für zufällige Fremde genauso wie für beliebte Influencer und Persönlichkeiten. Kein Projekt wird garantiert erfolgreich sein. Viele werden sogar scheitern.

Eine Faustformel sagt, dass von 10 Projekten, die neu starten, wahrscheinlich maximal ein oder eventuell zwei erfolgreich werden. Der Rest – ein Geldgrab, eine Möglichkeit, sein Geld einfach zu verbrennen.

Du solltest also hier nicht investieren, ohne das Projekt vorher ausreichend geprüft zu haben.

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